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Steffen Roth
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RVP - Innerbetriebliche Reststoffverfolgung

Radioaktive Reststoffe und ausgebaute Anlagenteile aus der Stilllegung kerntechnischer Anlagen unterliegen der Dokumentationspflicht. Die Herkunft, die Verpackung, die Behandlung und der Verbleib müssen nachweisbar belegt werden können.

Aber auch bei den Stilllegungs- und Abbauarbeiten ist eine Steuerung und Lenkung der radioaktiven Reststoffe und der ausgebauten Anlagenteilen wichtig für Abwicklung, Kontrolle und Dokumentation im Stilllegungsprojekt.

Mit dem Datenbankprogramm RVP lässt sich die Verfolgung von Gebinde- und Reststoffdaten zur Steuerung, Abwicklung, Kontrolle und Dokumentation der Stoffströme bei der Stilllegung und beim Abbau kerntechnischer Anlagen realisieren.

RVP unterstützt den Projektingenieur bei der Verwaltung der Gebindedaten und der Steuerung der Stoffströme. Hierbei sind die automatisch generierbaren Berichte zur Bilanzierung der Massen und der Aktivität der Gebinde eine besondere Unterstützung. Die Lagerverwaltung und Prüfung der Belegung erleichtert die Kapazitätsplanung und die Steuerung der Stoffströme. Durch die Schnittstellen zum AVK bzw. zur Freimessanlage können die erforderlichen Daten ohne weiteren Aufwand bereitgestellt (AVK) oder eingelesen (Freimessanlage) werden.

Die Leistungen des RVP bestehen hierzu aus:

Auf Wunsch kann das Programmsystem mit der Erfassung der Anlagen- und Komponentendaten verknüpft werden, entweder als eigenständiges Modul oder, wenn die Erfassung mit der Entsorgungsplanung verknüpft sein soll, über einen Zusammenschluss mit dem Datenbankprogramm CORA/CALCOM.

Bereits bestehende Daten können aus vielen Systemen direkt übernommen werden.