Rückbau / Stilllegung

Sicherer Rückbau durch Qualität und Erfahrung

Seit mehr als 20 Jahren ist die Siempelkamp NIS im Rückbau kerntechnischer Anlagen tätig. Wir führen Planungsleistungen und Projektleitungstätigkeiten für Betreiber aus und verfügen über besondere Erfahrung in der sicheren und wirtschaftlichen Demontage von aktivierten oder stark kontaminierten Großkomponenten. Dabei reicht das Leistungsspektrum von der Durchführungsplanung über die Konzipierung und Lieferung von Equipment bis hin zur eigentlichen Zerlegung und endlagergerechten Verpackung von Großkomponenten.

Das Leistungsangebot umfasst:

  • Projekt- und Kostenmanagement von Rückbaumaßnahmen
  • Erstellung von Stilllegungskonzepten, Ausschreibungsunterlagen und Genehmigungsplanungen
  • Erstellung von Machbarkeitsstudien
  • Durchführung von Umweltverträglichkeitsprüfungen
  • Strahlenschutzplanung und -kontrolle, Freigabemessung und Dokumentation
  • Zerlegung von Reaktorkerneinbauten, -druckbehältern und Primärkreislaufkomponenten
  • Entwicklung individueller Rückbautechnologie, z. B. von Werkzeugen oder Abfallmanagementstrukturen
  • Konstruktion, Fertigung, Lieferung und Montage von Werkzeugen, Geräten und Einrichtungen zum Zerlegen kontaminierter / aktivierter Komponenten sowie Abfallbehandlungseinrichtungen

Das Siempelkamp NIS-Technikum in Alzenau bietet die idealen Voraussetzungen für Versuchszwecke und Erprobungsaufbauten: ein Standort, um Problemen und Herausforderungen systematisch auf den Grund zu gehen. Die Erfahrungen des Siempelkamp NIS-Expertenteams aus der erfolgreichen Zerlegung des Mehrzweckforschungsreaktors in Karlsruhe, des Reaktordruckbehälters im KKW Stade und des noch laufenden Projektes der Zerlegung der beiden RDB im Kernkraftwerk ZION, USA, prägten den Entschluss, ein neues thermisches Trennverfahren zu erproben: das Plasma-Hot-Wire-Cutting!

Weitere Informationen:
Plasma-Hot-Wire-Cutting: NIS-Technikum – ein Siempelkamp-Kompetenzstandort zur Verfahrensqualifizierung im Rückbau

Die Demontage von Reaktorkomponenten, insbesondere aus dem kernnahen Bereich, verlangt wegen der besonderen radiologischen Situationen spezielle Lösungsansätze und Techniken.

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Demontage von Reaktorkomponenten

In-situ-Gammaspektrometrie ist ein Entscheidungsmessverfahren, das der radiologischen Charakterisierung, Durchführung der Messungen, Auswertung, Analyse und Dokumentation der Ergebnisse zur Freigabe von Gebinden, Großkomponenten, Gebäudestrukturen und Gelände dient.

Weitere Informationen:
In-situ-Gammaspektrometrie zur Freigabe von Gebinden, Großkomponenten, Gebäudestrukturen und Gelände

Im modernen RDB-Rückbau sind höchste Qualitätsmaßgaben unabdingbar, sprich sehr zügige, sicherheits- und schutzzielorientierte Projektabläufe ohne Kontaminationsverschleppung oder Aerosol-Migration. PreussenElektra legte diese Maßgaben bei der Auftragserteilung für den RDB-Rückbau im KKW Stade zugrunde.

Weitere Informationen:
RDB Rückbau im Kernkraftwerk Stade: Innovative Umsetzung

Beim Rückbau von Kernkraftwerken steht kostengünstiges und zugleich umweltgerechtes Arbeiten im Vordergrund. Dieser Herausforderung stellte sich das Expertenteam der Siempelkamp NIS im Kernkraftwerk Stade.

Weitere Informationen:
Stilllegung / Rückbau des KKW Stade

Ein Expertenteam der Siempelkamp NIS Ingenieurgesellschaft mbH im vollen Einsatz im Rahmen eines Großprojektes im Kernkraftwerk Stade: Die Experten planen die Demontage, Zerlegung und Verpackung des Reaktordruckbehälters inklusive peripherer Einrichtungen im Kernkraftwerk.

Weitere Informationen:
Stilllegung / Rückbau des KKW Stade

Erfolgreiche Zusammenarbeit im Rückbauprojekt Stade: Ein Expertenteam der Siempelkamp NIS Ingenieurgesellschaft mbH war mit der Demontage, Zerlegung und Verpackung des Reaktordruckbehälters inklusive peripherer Einrichtungen im Kernkraftwerk Stade beschäftigt. Die Herstellung, Lieferung und Montage eines Portalkrans für den geplanten Rückbaueinsatz im Kontrollbereich des KKW Stade waren Aufgaben der Siempelkamp NIS und ihrer Konzernschwester Siempelkamp Kranktechnik.

Weitere Informationen:
Stilllegung / Rückbau des KKW Stade

Wie gelingt der Rückbau einer kerntechnischen Anlage zur „grünen Wiese“ mit radiologischer Unbedenklichkeit? Die Siempelkamp NIS war auch im Rückbau des Versuchsatomkraftwerks Kahl (VAK) tätig.

Weitere Informationen:
Stilllegung / Rückbau des VAK zum Status „grüne Wiese“

Beim Rückbau des KKW Zion arbeiten die Experten des Siempelkamp-Bereiches Rückbau / Stilllegung Hand in Hand. Über den großen Teich werden die Siempelkamp-Kompetenzbereiche kooperieren: von deutscher Seite aus die Siempelkamp Ingenieur und Service und die Siempelkamp NIS Ingenieurgesellschaft, auf amerikanischer Seite die US-Tochter Siempelkamp Nuclear Services.

Weitere Informationen:
Doppelter Rekord bei Siempelkamp: Rückbau KKW Zion